Bacalhau à Lagareiro – Kabeljau in Knoblauch-Olivenöl 120g Tricana Conserveira de Lisboa

Bacalhau à Lagareiro – Kabeljau in Knoblauch-Olivenöl 120g Tricana

Dose 120g
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Bacalhau à Lagareiro – Kabeljau in Knoblauch-Olivenöl 120g Tricana Conserveira de Lisboa
VerkaufseinheitDose 120g
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À lagareiro heißt: so viel Olivenöl, dass es der Ölmüller selbst nicht besser hinbekommt.

Der Kabeljau wird gebraten, bevor er in die Dose kommt, und erst dann in Olivenöl mit Knoblauch eingelegt. Das ist der Unterschied zum Bacalhau com Alho, der dieselben vier Zutaten hat, aber roh eingelegt wird. Beim Öffnen sieht man große helle Stücke mit gebräunten Rändern, dazwischen Knoblauch.

Bacalhau à lagareiro ist in Portugal ein Sonntagsgericht: Kabeljau im Ofen, ertränkt in Olivenöl, dazu mit der Faust plattgedrückte Kartoffeln. Der Name kommt vom lagareiro, dem Mann an der Ölpresse, und ist eine Ansage zur Ölmenge. Das Braten gibt dem Fisch Röstaromen, die der eingelegte Bacalhau nicht hat, und macht ihn fester. Mit 25 g Eiweiß auf 100 g und knapp 6 g Fett ist die Dose dabei magerer, als das Gericht klingt.

Tricana ist die Marke der Conserveira de Lisboa, die seit 1930 in der Rua dos Bacalhoeiros sitzt, der Straße der Stockfischhändler. Der Kabeljau wird entsalzen, gebraten und von Hand in die Dose gelegt, dann mit Olivenöl und Knoblauch aufgefüllt. Die Dosen werden dort in bedrucktes Papier gewickelt.

Erwärmen Sie den Doseninhalt kurz in der Pfanne, dann kommt das Öl wieder in Bewegung und der Knoblauch riecht wie frisch gebraten. Dazu Salzkartoffeln oder Brot, ein wenig Petersilie, schwarze Oliven. Ein Vinho Verde passt, ein einfacher Roter aus dem Douro auch.

Allergene und Zutaten

Zutaten: Kabeljau, Olivenöl, Knoblauch, Salz

Nährwerte

Nährwertangaben pro 100 g

⁕ Kalorien: 661 kJ / 158 kcal
⁕ Fett: 6,7 g
⁕ Davon gesättigte Fettsäuren: 1 g
⁕ Kohlenhydrate: 0 g
⁕ Davon Zucker: 0 g
⁕ Eiweiß: 24 g
⁕ Salz: 1,2 g

Hersteller

An der Rua dos Bacalhoeiros, der alten „Stockfischhändlerstraße" unweit des Tejo, liegt ein Laden, der aussieht, als hätte ihn jemand vergessen zuzusperren — im besten Sinne. Theke, Regale und das kleine Kontor der Conserveira de Lisboa stammen aus den 1930er-Jahren und sind bis heute unverändert. Wer hier eintritt, steht vor Wänden aus Blechdosen, farbig bedruckt, dicht an dicht gestapelt bis unter die Decke.

Angefangen hat alles 1930 als Mercearia do Minho, ein Kolonialwarenladen, der sich von Beginn an auf Konserven spezialisierte. Fernando da Silva Ferreira kam als Angestellter ins Haus, erarbeitete sich Anteile und übernahm schließlich das Geschäft. 1942 gab er ihm den Namen, den es bis heute trägt: Conserveira de Lisboa.

Die großen Jahre kamen in den 1960ern und 70ern, als portugiesische Konserven in alle Welt gingen und das Haus zwei zusätzliche Lager brauchte. 1988 übergab Fernando an seinen Sohn Armando José Cabral Ferreira und dessen Frau Regina Maria; 2004 holte die Familie sämtliche Anteile zurück. Seit 2008 führen mit Tiago und Maria Manuel Ferreira die Enkel das Geschäft in dritter Generation — vom selben Tresen aus.

Die Conserveira produziert nicht selbst. Sie ist etwas, das in Portugal einen eigenen Rang hat: das Haus, das die Konserven aussucht. Drei Eigenmarken bündeln diese Auswahl — Tricana für die klassischen Sardinen-, Makrelen- und Thunfischkonserven in Olivenöl, Minor für die kleineren, kräftig gewürzten Spezialitäten, Prata do Mar als dritte Linie. Die Rezepturen sind über Jahrzehnte gewachsen und werden bewusst nicht modernisiert: ganze Filets, reines Olivenöl, keine Abkürzungen. Heute gehen die Dosen in 27 Länder.

Für uns ist die Conserveira genau deshalb ein wichtiger Partner: ein Familienbetrieb in der vierten Generation, der seine Lieferanten kennt, seine Qualität nicht verhandelt und dessen Dosen — nebenbei — zu den schönsten gehören, die man verschenken kann.

Hersteller: Conserveira de Lisboa, Rua dos Bacalhoeiros 34, 1100-071 Lisboa, Portugal
Telefon: +351 21 886 4009

Details

Schon die alten Römer schätzten die Sardine und verspeisten sie in gesalzener, marinierter oder geräucherter Form. Bis heute ist und bleibt die Sardine – wenn Qualität und Herstellungsweise stimmen – ein hochwertiges Produkt. Dank ihrer kurzen Lebensdauer haben sie nur sehr wenige Schadstoffe aus dem Meer aufgenommen und verfügen über einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen. 100g Sardine (etwa 8 Fische) enthalten 40% der empfohlenen täglichen Dosis Kalzium und 100% des Vitamin D, das notwendig ist, um die Spurenelemente aufzunehmen. Damit der menschliche Organismus all diese wertvollen Nährstoffe nämlich auch aufnehmen kann ist es essenziell, dass die Sardine in hochwertigem Olivenöl eingelegt ist, denn nur dieses Öl erlaubt es dem menschlichen Organismus, sie aufzuspalten und zu verstoffwechseln.

Des Genusses wegen sollten sie aber dennoch auf keinen Fall auf die vielen anderen tollen Kreationen der unvergleichlich reichen geschmacklichen Bandbreite der Sardinenkonserve verzichten: Sardinen in fruchtiger Sauce, in Weißwein, in Butter, mit Wasser und Zitrone … Probieren Sie es aus!

Die Sardine ist noch heute Dreh- und Angelpunkt vieler Hafenstädte in der Bretagne, aber auch in Spanien und Portugal. Dennoch ist sie glücklicherweise nicht vom Aussterben bedroht und kann ohne Reue genossen werden.

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